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Kleine Kräuterkunde

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Lesedauer 5 Min.

21.5.2025

Kräuter und Schale zum Mahlen der Kräuter

Kräuterkunde – seit Langem bewährt 

Seit über 1.000 Jahren werden Kräuter und Pflanzen in der Naturkosmetik verwendet. Ihre heilenden und pflegenden Eigenschaften sind bereits seit der Antike bekannt. Schon damals setzten weise Frauen auf die Wirkung von Rosmarin, Kamille, Calendula und Co. Ganz nach dem Motto „Zurück zu den Wurzeln“ werden die fast vergessenen Schönheitsboten nun wieder in der Naturkosmetik eingesetzt. Was die Pflanzen können, erfahren Sie hier. 

Kräuterkunde: zehn wichtige Pflanzen 

Kräuter haben zahlreiche positive Eigenschaften: Getrocknet und zerkleinert landen sie in vielen kulinarischen Rezepten. In Tees oder Salben lindern sie Beschwerden im Alltag wie Husten, Hals-, Bauch- oder Regelschmerzen. Doch Kräuter können noch mehr: Heilkräuter pflegen, beruhigen und können die Haut vor dem Austrocknen schützen. Das ist nichts Neues. Die Kräuterkunde – die Verbindung von Pflanzen- und Heilkunde – gehört zu den ältesten Disziplinen und ist überall auf der Erde verbreitet. 

Schon seit einiger Zeit werden viele Kräuter wieder in der Naturkosmetik eingesetzt und auch die konventionelle Kosmetik nutzt verstärkt die Kraft der Natur. Vielen Kräutern werden gleich mehrere positive Eigenschaften zugeschrieben: 

  • Rosmarin: antibakteriell, durchblutungsfördernd, hautstraffend, antioxidativ 
  • Thymian: entzündungshemmend, belebend, reinigend 
  • Minze: antibakteriell, kühlend, beruhigend, erfrischend 
  • Salbei: schweißhemmend, durchblutungsfördernd, reinigend 
  • Melisse: beruhigend, entzündungshemmend 
  • Lavendel: glättend, beruhigend, entzündungshemmend 
  • Ringelblume (Calendula officinalis): regenerierend, entzündungshemmend, pflegend 
  • Brennnessel: beruhigend, feuchtigkeitsspendend, durchblutungsfördernd 
  • Kamille: beruhigend, reinigend, wundheilfördernd 
  • Petersilie: glättend, straffend, beruhigend 

Ob unreine, empfindliche, reife oder trockene Haut – für jeden Hauttyp ist ein Kraut gewachsen. 

Naturkosmetik – bekannte Marken 

Zu den Pionieren der Naturkosmetik gehören Marken wie Lavera, Dr. Hauschka, Rausch und WELEDA. Von der Kräuterkosmetik-Marke Rausch gibt es etwa zahlreiche Haarpflege-Produkte mit Kräutern und Pflanzen. Kamille, Amaranth, Huflattich, Weidenrinde, Malve oder Herzsamen. Auch in Sachen Styling können Sie voll und ganz auf die Kraft der Kräuter setzen. Haarspray, Volumenspray und Haarfestiger mit Kräutern bringen Ihr Haar in Form. 

Alverde Naturkosmetik 

Naturkosmetik war lange Zeit ein Nischenprodukt. Heute steht sie in fast jedem Badezimmer – auch dank der erschwinglichen Eigenmarken wie Alverde von dm, die bereits seit 1989 auf Kräuter und Pflanzen setzt. Neben Gesichtspflege finden Sie von Alverde mittlerweile eine große Auswahl an hochwertigen Kosmetikprodukten mit natürlichen Rohstoffen und aus nachhaltiger Produktion

Das Angebot wird ständig erweitert. Es lohnt sich also, regelmäßig in unserem Alverde-Sortiment zu stöbern. 

Alverde: zertifiziert und vegan 

Alverde-Produkte enthalten keine rein synthetischen Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe. Außerdem verzichten sie weitgehend auf Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs und sind daher vegan. Vegane Naturkosmetik von Alverde erkennen Sie an unserer Veganblume, dem veganen Gütesiegel von dm. Selbstverständlich verzichten wir bei der Herstellung auch auf Tierversuche. 

In den Alverde Pflegeprodukten entdecken Sie zahlreiche wohlduftende Kräuter: Lavendel, Wildrose, Verveine, Bergamotte, Malve, Brennnessel, Arnika, Zitronenmelisse, Rosmarin, Augentrost, Nanaminze, Amaranth, Iris oder Salbei – ein ganzer Kräutergarten für Ihre Schönheit und Ihr Wohlbefinden! 

Kräuter pflücken: Tipps 

Ätherische Öle, Masken und Cremen lassen sich mit einfachen Rezepten und frischen Kräutern auch selbst herstellen. Auf die Suche nach Wildkräutern machen Sie sich am besten auf Wiesen, Almen oder Lichtungen. Selbst in Parks, an Wegrändern oder in der Nähe von Bahndämmen kann man allerlei Pflänzchen entdecken. Vermeiden sollten Sie hingegen stark befahrene Straßen oder üppig gedüngte Wiesen. Am besten machen Sie sich bei trockenem Wetter auf die Suche. 

Alles, was Sie benötigen, ist ein Korb, eine kleine Schaufel sowie ein Messer oder eine Gartenschere. Pflücken Sie nur Kräuter, die Sie kennen – ein kleiner Blick in ein Kräuterkunde-Buch schadet dabei nicht. Die wichtigsten Kräuter sind leicht zu erkennen. Zu Hause werden die Pflanzen gewaschen, direkt verarbeitet oder an einem schattigen und luftigen Ort getrocknet. In Porzellan- oder Glasdosen halten sich getrocknete Kräuter bis zu drei Monate. Bedenken Sie bei der Kräutersuche stets den Schutz unserer Natur – ein kleines eigenes Kräuterbeet im Garten oder auf dem Balkon kann da Abhilfe schaffen.  

Traditionelle Europäische Heilkunde 

Damit die Erkenntnisse der Kräuterkunde im Laufe der Zeit nicht verloren gehen, müssen diese von Generation zu Generation weitergegeben werden. Dafür sorgt unter anderem der österreichische Verein zur Erhaltung der Traditionellen Europäischen Heilkunde – kurz: TEH. In Kursen und Lehrgängen vermitteln Experten traditionelles Wissen zum Thema „Pflanzen und Kräuter“. 

Auch Rituale und alte Praktiken werden von TEH wissenschaftlich hinterfragt und wiederbelebt. Ebenso wird versucht, aus natürlichen Zutaten nach überlieferten und neuen Rezepten zeitgemäße Produkte zu entwickeln. Der Verein hat seinen Sitz in der Salzburger Gemeinde Unken und bildet Interessierte zu TEH-Praktikern aus. Das Wissen über die Alpenkräuter findet nicht nur in der Naturkosmetik, sondern auch in der Naturheilkunde sowie in der Küche erfolgreiche Anwendung. 

Tipp: Mehr Informationen zur Traditionellen Europäischen Heilkunde finden Sie unter www.teh.at

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