Libido steigern für mehr Lustempfinden
Lust und Leidenschaft – ein erfülltes Sexleben ist eine Bereicherung fürs Leben. Trotzdem ist sexuelle Unlust bei Frauen gar nicht so selten. Doch warum ist das so und lässt sich die Libido steigern?
dm drogerie markt
Lesedauer 6 Min.
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12.1.2026
Sexuelle Unlust bei Frauen: Ursachen
Wer Paare, die bereits seit vielen Jahren gemeinsam durchs Leben gehen und vor allem gemeinsame Kinder haben, nach ihrem Sexleben befragt, bekommt häufig die gleichen Antworten: Sexleben? Das ist eingeschlafen. In vielen Fällen geht die sexuelle Abstinenz von den Frauen aus.
Die Gründe sind vielfältig. Wer jetzt zuerst an fehlende Zuneigung oder Attraktivität des Partners denkt, liegt in vielen Fällen falsch. Es gibt andere Gründe, welche betroffene Frauen für den Libidoverlust anführen.
Libido steigern: Gründe erkennen
Allem voran sind es Stress und Überarbeitung. Oft sind diese beiden Gründe verbunden mit schlechtem oder nicht ausreichendem Schlaf. Wer sich überarbeitet, überfordert und ausgebrannt fühlt, verschwendet keinen Gedanken an Sex.
Dem nicht genug, gibt es weitere Faktoren, die wir kaum beeinflussen können. Dazu gehören der Hormonstoffwechsel und unsere mentale Ausgeglichenheit. Beide verändern sich über die Jahre und werden wiederum von den Lebensumständen beeinflusst.
Libidoverlust: Hormone und Botenstoffe
Sexuelles Verlangen wird im Körper über mehrere Mechanismen gesteuert. Nicht umsonst sagt man: Sex ist Kopfsache. Tatsächlich findet ein Großteil der Lust in unserem Kopf statt – die beteiligten Genitalien sind nur ausführende Organe.
Menschen, die unter Stress leiden, schütten oft größere Mengen Cortisol aus. Zugleich sinken die Spiegel an stimmungsaufhellenden Botenstoffen wie Dopamin und Serotonin. Gerade diese beiden Botenstoffe sind für Gefühle wie Verliebtheit und Lust verantwortlich. Sie werden genauso wie Oxytocin und Endorphine aber auch gerade dann gebildet, wenn wir uns wohlfühlen.
Veränderungen in den Wechseljahren
Dazu kommen Veränderungen in den Hormonspiegeln rund um die Wechseljahre. Schon gegen Ende der fruchtbaren Jahre, also ab einem Alter von 35 bis 45 Jahren, sinken die Hormonspiegel langsam ab. Es steht zum Beispiel weniger Lust-treibendes Östrogen zur Verfügung. Das kann zu Scheidentrockenheit führen und macht den Einsatz von Gleitgel notwendig. Besonders wichtig für die Lust ist außerdem Testosteron – ein Hormon, welches aus Östrogen gebildet wird.
Was tun bei Libidoverlust?
Wer die Libido steigern möchte, muss diesen Mechanismen entgegenwirken und den Kreislauf aus Unzufriedenheit, Unlust und Druck durchbrechen. Gerade letzteres ist sehr wichtig. Nicht wenige Frauen fühlen sich unter Druck gesetzt und lassen sich nur deshalb auf Geschlechtsverkehr ein. Im ersten Schritt ist es deshalb wichtig, dass Paare über das Liebesspiel sprechen. Es ist völlig normal, bei einem stressigen Alltag keine Lust zu haben. Es gibt aber die Möglichkeit, die Lust und das Sexleben zur Entspannung zu nutzen. Ohne Druck, aber mit viel Gefühl und Hingabe.
Entspannung und Schlaf
Zwei wichtige Faktoren im Kampf gegen die Lustlosigkeit sind Entspannung und Schlaf. Was dafür nötig ist, ist eine ganz individuelle Entscheidung. Aktiv geplante Auszeiten – zu zweit, allein oder mit Freunden – und ausreichend langer Nachtschlaf sind zwei wichtige und oft erfolgreiche Maßnahmen, um den Stresslevel zu senken. Auch Entspannungstechniken wie Yoga, Atemübungen oder Meditation können helfen, den Kopf zu „lüften“ und die Libido zu steigern.
Körperkontakt und Massagen
Ebenfalls wichtig ist Körperkontakt. Berührungen und Umarmungen führen zur Freisetzung von „Zufriedenheitshormonen“ wie Oxytocin. Sie geben uns ein wohliges Gefühl und steigern das Bedürfnis nach Nähe. Massagen sind eine wertvolle Ergänzung und sollten nicht darauf ausgerichtet sein, mit Geschlechtsverkehr zu enden. Ziele sind Nähe und Berührung.
Fantasie und Anregung
Weil Lust vor allem Kopfsache ist, können wir Leidenschaft tatsächlich im Kopf auslösen. Fantasien sexueller Natur sind der Schlüssel, die Libido zu steigern – auch dann, wenn wir diese Fantasien niemals in die Tat umsetzen würden.
Wem die eigene Fantasie nicht ausreicht, der greift zu passender Literatur, Podcasts oder anderen Medien. Dabei geht es weniger um pornografisches Material, sondern eher um das Thema Sexualität an sich. Wovon träumen wir und welche Träume lassen sich ausprobieren?
Bewegung und Wohlbefinden
Weil Testosteron für die Lust so wichtig ist, gibt es noch ein weiteres Rezept, die Libido zu steigern: Sport! Beim Sport bilden Frauen mehr Testosteron. Bewegung und Training sind deshalb echte Libido-Unterstützer, während der faule Abend vor dem Fernseher zu den Lustverhinderern zu zählen ist.
Passend dazu lohnt sich auch ein Blick auf die Ernährung. Wenig Fett, viel Eiweiß und Kohlenhydrate aus Vollkornprodukten versorgen uns mit allen wichtigen Nährstoffen und Energie für lustvolle Stunden. Fastfood und Fette wirken der Libido eher entgegen.
Was hilft gegen sexuelle Unlust bei Frauen?
Lust kommt von Lust – wer regelmäßig Sex hat und dabei Orgasmen erlebt, hat Lust auf mehr. Interessant ist, dass es für diese Anregung keinen Partner braucht. Auch Selbstbefriedigung, Sextoys oder der Genuss von pornografischem Material bringen Kopfkino und Lustzentrum in Schwung.
Hormone und Botenstoffe werden ausgeschüttet, was die Libido steigern kann. Ob Frau sich dabei Zeit für sich selbst nimmt und ihre Sexualität erst mal allein erkundet oder aber den Partner oder die Partnerin hinzuzieht, ist eine rein persönliche Entscheidung. Wichtig ist, sich dabei nicht selbst unter Druck zu setzen, denn Druck ist der Lustkiller Nummer eins.
Libido steigern mit Hilfsmitteln
Für Frauen gibt es bis heute keine Medikamente, wie sie bei Männern zum Einsatz kommen. Mittlerweile stehen einige Produkte mit Testosteron zur Verfügung, welche die Libido steigern sollen. Weil diese Behandlungen nicht ohne Nebenwirkungen möglich sind, greifen Sie lieber zu natürlichen Mitteln. Aphrodisiaka wie Ingwer, Ginseng oder Safran fördern die Durchblutung und erlauben so intensivere Gefühle beim Geschlechtsverkehr.
FAQ: Häufige Fragen rund um eine niedrige Libido
Warum ist meine Libido plötzlich geringer als früher?
Warum ist meine Libido plötzlich geringer als früher?
Eine nachlassende Libido kann viele Ursachen haben – körperliche ebenso wie emotionale. Häufig spielen Stress, Müdigkeit, hormonelle Schwankungen, ein anstrengender Alltag, innere Blockaden oder Beziehungsprobleme eine Rolle. Auch Veränderungen im Lebensstil oder in der Lebensphase können sich bemerkbar machen. Wenn der Verlust der Lust länger anhält oder belastend wird, kann es sinnvoll sein, mit einer medizinischen Fachperson darüber zu sprechen.
Welche Rolle spielt der Hormonhaushalt bei der Libido?
Welche Rolle spielt der Hormonhaushalt bei der Libido?
Eine nachlassende Libido kann viele Ursachen haben – körperliche ebenso wie emotionale. Häufig spielen Stress, Müdigkeit, hormonelle Schwankungen, ein anstrengender Alltag, innere Blockaden oder Beziehungsprobleme eine Rolle. Auch Veränderungen im Lebensstil oder in der Lebensphase können sich bemerkbar machen. Wenn der Verlust der Lust länger anhält oder belastend wird, kann es sinnvoll sein, mit einer medizinischen Fachperson darüber zu sprechen.
Kann Stress meine Lust dämpfen?
Kann Stress meine Lust dämpfen?
Ja, Stress zählt zu den häufigsten Faktoren, die die Libido beeinflussen. Der Körper schaltet bei hoher Belastung oft in den „Funktionsmodus“ und reduziert alles, was nicht essenziell ist – dazu kann auch das sexuelle Verlangen gehören. Regelmäßige Auszeiten, Entspannung und ein bewusstes Stressmanagement können entlastend wirken.
Was kann ich tun, um meine Libido auf natürliche Weise zu unterstützen?
Was kann ich tun, um meine Libido auf natürliche Weise zu unterstützen?
Vieles beginnt im Alltag: ausreichend Schlaf, Bewegung, bewusste Pausen, Nähe zum Partner oder zur Partnerin, Zeit für Zärtlichkeit sowie offene Kommunikation über Wünsche und Bedürfnisse. Auch ein liebevolles Körperbild und Selbstfürsorge können sich positiv auswirken. Ergänzend können Gleitmittel oder Produkte zur Sinnlichkeit die Lust unterstützen.
Wie spreche ich mit meinem Partner oder meiner Partnerin darüber?
Wie spreche ich mit meinem Partner oder meiner Partnerin darüber?
Ein verständnisvolles, ehrliches Gespräch wirkt oft entlastend. Am besten wählt man einen ruhigen Moment ohne Zeitdruck. Wünsche, Unsicherheiten oder Veränderungen können gemeinsam ausgesprochen und Lösungen im Team gefunden werden. Ein wertschätzender Umgang ohne Vorwürfe schafft Nähe und Vertrauen.
Sollte ich wegen Libido-Problemen zum Arzt?
Sollte ich wegen Libido-Problemen zum Arzt?
Wenn die geringere Libido über längere Zeit anhält, belastet oder plötzlich ohne erkennbare Gründe auftritt, kann eine ärztliche Abklärung sinnvoll sein. Dabei geht es nicht nur um körperliche Ursachen – auch psychische Faktoren können eine Rolle spielen. Eine Beratung bei Fachpersonen schafft Klarheit und Unterstützung.
Kann die Ernährung Einfluss auf die Libido haben?
Kann die Ernährung Einfluss auf die Libido haben?
Eine ausgewogene Ernährung trägt zum allgemeinen Wohlbefinden bei, und dieses wirkt sich wiederum auf die Lust aus. Bestimmte Lebensmittel gelten traditionell als aphrodisierend, wissenschaftlich belegt ist das aber nur teilweise. Entscheidend ist, dass man sich rundum gut versorgt fühlt.
Ist es normal, dass die Libido schwankt?
Ist es normal, dass die Libido schwankt?
Absolut. Lustempfinden verändert sich im Laufe des Lebens, im Monatszyklus, in stressigen Phasen oder in Abhängigkeit von der Beziehungssituation. Schwankungen sind völlig normal und kein Grund zur Sorge.
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