Künstliche Nägel: Alles über Auswahl, Anwendung und Pflege
Ob für einen besonderen Anlass oder im Alltag: Künstliche Nägel ermöglichen es, die eigenen Fingernägel zu verschönern, ohne teure Salon-Besuche in Anspruch nehmen zu müssen. Press-On Nägel und Nagelspitzen zum Aufkleben sind kostengünstige Alternativen, die sich einfach selbst anbringen lassen – mit ein wenig Geduld und dem richtigen Know-how. Ob Sie Anfängerin sind oder bereits Erfahrung mit künstlichen Fingernägeln haben: Dieser Ratgeber führt Sie durch die wichtigsten Schritte von der Auswahl über die richtige Anwendung bis zur Pflege. Erfahren Sie, welche Arten es gibt, wie Sie Nägel richtig aufkleben, worauf es bei der Haltbarkeit ankommt und wie Sie Ihre natürlichen Nägel darunter optimal schützen.

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Lesedauer 14 Min.
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6.7.2026

Was sind künstliche Nägel eigentlich?
Künstliche Nägel sind vorgefertigte Nagelaufsätze aus Kunststoff oder anderen Materialien, die auf die eigenen Fingernägel aufgeklebt werden. Sie dienen sowohl der Verschönerung als auch der Verlängerung der natürlichen Nägel und ermöglichen vielfältige Designs – von schlicht und natürlich bis zu aufwendig verziert.
Der große Vorteil gegenüber dem Besuch im Nagelstudio: Sie können künstliche Nägel selbst auftragen, wann immer es ihnen passt, und sparen dabei erhebliche Kosten. Gleichzeitig bieten sie eine praktische Lösung für alle, deren natürliche Nägel leicht brechen oder einfach nicht so schnell wachsen, wie gewünscht.
Es gibt verschiedene Arten und Varianten, die sich in Material, Form, Größe und Tragekomfort unterscheiden. Manche sind bereits mit einem Design bedruckt, andere sind in natürlichen Farben gehalten und lassen sich individuell gestalten. Die Haltbarkeit reicht je nach Art und Pflege von wenigen Tagen bis zu mehreren Wochen.
Welche Arten von künstlichen Nägeln und Press-On Nägeln gibt es?
Auf dem Markt finden Sie verschiedene Varianten von künstlichen Nägeln. Die zwei gängigsten Systeme unterscheiden sich vor allem in ihrer Handhabung und Haltbarkeit.
Nagelspitzen zum Aufkleben
Nagelspitzen (auch als Nageltips bekannt) sind einzelne Kunststoffnägel in verschiedenen Größen. Sie werden mit einem Klebepad oder Nagelkleber auf den natürlichen Nagel aufgeklebt. Der Vorteil: Sie erhalten eine große Auswahl an Größen und können für jeden Finger die passende Spitze wählen. Zudem lassen sich Nagelspitzen nach dem Aufkleben mit einer Feile individuell der gewünschten Form und Länge anpassen.
Nagelspitzen halten in der Regel zwei bis vier Wochen, je nachdem wie sorgfältig Sie damit umgehen und wie gut Sie die natürliche Nagelplatte vorbereitet haben. Sie sind besonders beliebt bei Einsteigerinnen, da sie flexibel einsetzbar sind und sich leicht wieder entfernen lassen.
Vorgefertigte Press-On Sets
Press-On Nägel sind komplette Sets, bei denen bereits alle zehn Fingernägel vorgefertigt und oft mit Designs bedruckt sind. Sie werden ebenfalls aufgeklebt, sind aber als Gesamtpaket konzipiert. Das spart Zeit beim Auswählen einzelner Größen – allerdings ist die Anpassung auf die eigenen Finger etwas aufwendiger.
Press-On Nägel bieten eine große Designvielfalt und eignen sich besonders gut für kurzfristige Looks oder Anlässe. Die Haltbarkeit liegt ähnlich wie bei Nagelspitzen zwischen zwei und vier Wochen.
Besonders beliebt sind aktuell die sogenannten Soft Gel Press-On Nägel – eine Weiterentwicklung des klassischen Press-On Nagels. Sie bestehen aus einem flexiblen Gelmaterial statt hartem Kunststoff und passen sich dadurch deutlich besser an die natürliche Nagelform an. Das Ergebnis: ein angenehmerer Tragekomfort, ein natürlicheres Erscheinungsbild und oft eine noch bessere Haftung. Für alle, die das Beste aus beiden Welten möchten – die Einfachheit eines Press-On Nagels kombiniert mit dem hochwertigen Look eines Gel-Nagels – sind Soft Gel Press-Ons die ideale Wahl.
Gel- und Acrylnägel
Gel- und Acrylnägel sind professionellere Systeme, die typischerweise im Nagelstudio aufgetragen werden. Sie werden nicht einfach aufgeklebt, sondern direkt auf den natürlichen Nagel modelliert oder aufgebaut. Gel-Nägel bestehen aus UV- oder LED-härtbarem Gel und bieten eine glatte, glänzende Oberfläche. Acrylnägel werden aus einer Mischung von Pulver und Flüssigkeit hergestellt und sind besonders robust und langlebig.
Der große Unterschied zu Press-On Nägeln und Nagelspitzen: Gel- und Acrylnägel halten deutlich länger – oft drei bis acht Wochen – erfordern aber regelmäßige Nachbesserungen im Studio und eine professionelle Entfernung. Für Anfängerinnen und DIY-Fans sind diese Systeme daher weniger geeignet, da sie spezielles Equipment und Fachwissen voraussetzen. Allerdings bieten sie auch eine deutlich höhere Haltbarkeit und ermöglichen anspruchsvollere Designs.
Was brauche ich, um Nägel aufzukleben?
Grundsätzlich wird nicht viel benötigt, um künstliche Nägel selbst aufzukleben. Dennoch können die richtigen Materialien einen entscheidenden Unterschied machen, was Ergebnis und Halt angeht. Hier eine kurze Übersicht der wichtigsten Utensilien:
Grundausstattung:
- Künstliche Nägel (Nagelspitzen oder ein Press-On Set nach Wahl)
- Nagelkleber oder Klebepads (spezielle Klebestreifen, die bereits auf den Nägeln aufgebracht sind)
- Nagelfeile (am besten mit verschiedenen Körnungen, um die Nägel anzupassen)
- Nagelbürste oder weiches Tuch (zur Reinigung der natürlichen Nägel)
- Nagelbuffer (um die Oberfläche der natürlichen Nägel aufzurauen)
- Nagelhautschieber oder Rosenholzstäbchen (zum Zurückschieben der Nagelhaut)
- Desinfektionsmittel (zur Desinfektion vor dem Aufkleben)
Optional, aber hilfreich:
- Nagelschere (um die künstlichen Nägel zu kürzen, falls nötig)
- Glätter (für das Finish und um Unebenheiten auszugleichen)
Die meisten dieser Materialien finden Sie in günstigen Sets zusammengefasst. Besonders wichtig ist die Wahl des richtigen Klebers oder der Klebepads: Während Klebepads einfacher in der Handhabung sind, bietet hochwertiger Nagelkleber oft besseren Halt.
Nägel aufkleben in vier Schritten
1. Nägel vorbereiten
Die Vorbereitung ist der wichtigste Schritt für einen sicheren Halt. Beginnen Sie damit, Ihre Hände gründlich zu waschen und zu trocknen – der Kleber reagiert empfindlich auf Feuchtigkeit.
Anschließend folgen diese Schritte:
- Nagellack entfernen: Falls Sie noch Nagellack tragen, entfernen Sie diesen vollständig mit einem milden Nagellackentferner.
- Nägel kürzen: Schneiden Sie Ihre natürlichen Nägel relativ kurz. Das erleichtert das Aufkleben und sorgt für besseren Halt.
- Nagelhaut pflegen: Schieben Sie die Nagelhaut vorsichtig mit einem Nagelhautschieber oder Holzstäbchen zurück. Schneiden Sie die Nagelhaut nicht ab, sondern behandeln Sie sie sanft.
- Oberfläche anrauen: Feilen Sie die Oberfläche Ihrer natürlichen Nägel leicht auf – das verbessert die Haftung erheblich. Nutzen Sie dafür einen Nagelbuffer mit feiner Körnung.
- Oberfläche reinigen: Wischen Sie die Nägel mit einer weichen Nagelbürste oder einem fusselfreien Tuch ab, um Staub und Schleifpartikel zu entfernen.
- Desinfizieren: Tupfen Sie jeden Nagel kurz mit Desinfektionsmittel ab und lassen Sie ihn trocknen. Das entfernt letzte Öle und Verschmutzungen.
2. Die richtige Größe wählen
Bevor Sie kleben, müssen Sie für jeden Finger die passende Nagelspitze auswählen. Das ist besonders wichtig für einen guten Sitz und Tragekomfort.
So gehen Sie vor:
- Jede Spitze einzeln anprobieren: Halten Sie die künstliche Nagelspitze an Ihren natürlichen Nagel. Sie sollte von Seite zu Seite perfekt passen – nicht zu locker, aber auch nicht zu eng.
- Auf die Länge achten: Die Spitze sollte etwa auf der gleichen Höhe enden wie Ihr natürlicher Nagel oder etwas überragen.
- Größen nummerieren: Viele Sets sind nummeriert oder farblich gekennzeichnet. Notieren Sie sich, welche Größe für welchen Finger passt, damit Sie nicht durcheinander kommen.
- Anpassung vornehmen: Falls eine Spitze minimal zu breit ist, können Sie sie vorsichtig mit einer Feile anpassen.
3. So kleben Sie die Nägel richtig auf
Jetzt wird's konkret. Befolgen Sie diese Schritte genau:
- Kleber auswählen und anwenden: Nutzen Sie entweder einen speziellen Nagelkleber oder Klebepads. Bei Nagelkleber tragen Sie einen kleinen Tropfen auf die Unterseite der künstlichen Nagelspitze auf – nicht zu viel, da sonst Kleber an den Seiten herausquillt.
- Winkel beachten: Setzen Sie die Spitze in einem 45-Grad-Winkel auf Ihren natürlichen Nagel an. Senken Sie sie dann langsam ab, bis sie flach aufliegt.
- Druck ausüben: Drücken Sie die Spitze für etwa 15 bis 20 Sekunden fest nach unten. Verwenden Sie dabei Daumen oder einen Nagelhautschieber, um gleichmäßigen Druck auszuüben.
- Überschüsse entfernen: Falls Kleber an den Rändern herausgetreten ist, wischen Sie ihn sofort mit einem feuchten Tuch weg.
- Trocknungszeit beachten: Warten Sie nach dem Aufkleben aller Nägel mindestens 5 bis 10 Minuten, bevor Sie Ihre Hände belasten. Der Kleber braucht Zeit zum Aushärten.
4. Tipps für eine lange Haltbarkeit
Damit Ihre künstlichen Nägel so lange wie möglich halten, sollten Sie folgende Punkte beachten:
- Vermeiden Sie Wasser unmittelbar nach dem Aufkleben: In den ersten 24 Stunden sollten Sie Ihre Hände nicht zu lange Wasser aussetzen. Der Kleber braucht Zeit zum vollständigen Aushärten.
- Tragen Sie Handschuhe bei der Hausarbeit: Wasser, Putzmittel und Chemikalien können die Haftung beeinträchtigen. Handschuhe schützen Ihre Nägel.
- Seien Sie vorsichtig bei starken Belastungen: Vermeiden Sie es, mit Ihren Nägeln zu kratzen oder zu greifen. Je sanfter Sie damit umgehen, desto länger halten sie.
- Achten Sie auf Feuchtigkeit: Übermäßiges Schwitzen oder häufiger Kontakt mit Wasser schwächen die Klebeverbindung. Trocknen Sie Ihre Hände nach dem Waschen gründlich ab.
- Regelmäßige Kontrolle: Prüfen Sie regelmäßig, ob sich an den Rändern Luft oder Schmutz angesammelt hat. Falls ja, können Sie mit einem Zahnstocher vorsichtig unter den Nagel gehen und etwas Kleber nachträglich einbringen.
Wie lange halten künstliche Nägel?
Es gibt unterschiedliche Faktoren, die die Haltbarkeit beeinflussen:
Positive Einflussfaktoren:
- Sorgfältige Vorbereitung der natürlichen Nägel vor dem Aufkleben
- Hochwertiger Nagelkleber oder Klebepads
- Schonender Umgang mit den Nägeln
- Trockene Umgebung und minimaler Wasserkontakt
- Regelmäßige Pflege
Negative Einflussfaktoren:
- Unzureichende Vorbereitung der Nagelplatte
- Starke Feuchtigkeit und häufiger Wasserkontakt
- Intensive körperliche Arbeit oder Sport
- Aggressive Chemikalien (Putzmittel, Desinfektionsmittel)
Kleiner Hinweis: Auch das natürliche Nagelwachstum muss berücksichtigt werden: Während Ihre natürlichen Nägel wachsen, entstehen kleine Lücken zwischen der Nagelwurzel und der künstlichen Nagelspitze. Das ist völlig normal. Ab etwa der dritten Woche wird dieser Abstand größer und die Nägel können sich lockern. Das ist ein natürlicher Prozess und kein Zeichen von schlechter Qualität.
Natürliche Nägel unter künstlichen Fingernägeln pflegen
Während Sie künstliche Nägel tragen, brauchen Ihre natürlichen Nägel darunter besondere Aufmerksamkeit. Eine gute Pflege schützt sie vor Schäden und sorgt dafür, dass sie nach dem Entfernen der künstlichen Nägel noch gesund und stabil sind.
Warum ist die Pflege so wichtig?
Unter künstlichen Nägeln herrscht ein feuchtes Klima, das die Nagelplatte aufweichen kann. Gleichzeitig hat Ihr natürlicher Nagel weniger Kontakt zu Luft und Licht. Das kann zu Verfärbungen, Brüchigkeit oder sogar Pilzbefall führen, wenn die Hygiene nicht stimmt.
Praktische Pflegetipps:
- Regelmäßige Reinigung: Reinigen Sie unter den Rändern der künstlichen Nägel regelmäßig mit einem weichen Zahnstocher oder einer speziellen Nagelbürste. Entfernen Sie Schmutz und Feuchtigkeitsansammlungen.
- Trocken halten: Nach dem Duschen oder Baden trocknen Sie Ihre Hände und die Nägel gründlich ab. Feuchtigkeitsstau unter den künstlichen Nägeln fördert Pilzwachstum.
- Handschuhe bei Hausarbeit: Tragen Sie beim Putzen, Geschirrspülen oder bei anderen feuchten Arbeiten Gummihandschuhe. Das schützt sowohl die künstlichen als auch die natürlichen Nägel.
- Nagelhautpflege: Die Nagelhaut unter den künstlichen Nägeln kann austrocknen. Pflegen Sie sie mit einer feuchtigkeitsspendenden Nagelhautcreme.
- Ausreichend Flüssigkeit: Trinken Sie genug Wasser. Das unterstützt die Gesundheit Ihrer Nägel von innen heraus.
- Vitamine und Mineralstoffe: Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Biotin, Zink und Eisen fördert das Nagelwachstum und die Nagelgesundheit.
Worauf Sie achten sollten:
- Keine aggressiven Chemikalien direkt unter den Nägeln: Falls dennoch Putzmittel oder Desinfektionsmittel darunter gelangen, spülen Sie sofort gründlich mit Wasser nach.
- Lockere Nägel sofort entfernen: Wenn sich ein künstlicher Nagel lockert und sich zwischen Nagel und Spitze Luft oder Wasser sammelt, entfernen Sie ihn so schnell wie möglich. Das verhindert Infektionen.
- Nicht zu lange tragen: Auch wenn die Nägel noch halten – nach vier Wochen sollten Sie eine Pause einlegen und Ihren natürlichen Nägeln Zeit zur Regeneration geben.
Künstliche Nägel schonend entfernen
Das richtige Entfernen von künstlichen Nägeln ist genauso wichtig wie das Aufkleben. Eine unsachgemäße Entfernung, wie das Abzupfen oder Abkratzen der Nägel kann den natürlichen Nägeln schaden: Risse, Abplatzungen, Verdünnung der Nagelplatte oder sogar Blutergüsse im Nagelbett können entstehen. Mit etwas Geduld und den richtigen Techniken lassen sich künstliche Nägel aber völlig schmerzlos und sicher entfernen.
Methode 1: Einweichen und vorsichtiges Abheben
Dies ist die sanfteste Methode:
- Vorbereitung: Füllen Sie eine Schüssel mit warmem (nicht heißem) Wasser und geben Sie ein Stück mild wirkendes Waschgel oder etwas Babyöl hinzu.
- Einweichen: Tauchen Sie Ihre Fingerspitzen für etwa 10 bis 15 Minuten ins Wasser. Das macht den Kleber weich und geschmeidig.
- Geduld: Nach dem Einweichen können Sie vorsichtig versuchen, eine Ecke oder den Rand der künstlichen Nagelspitze mit einem Holzstäbchen oder Zahnstocher anzuheben.
- Langsam abheben: Heben Sie den Nagel langsam und vorsichtig ab. Falls er noch fest sitzt, tauchen Sie die Finger erneut ein. Drücken oder zerren Sie nicht – nehmen Sie sich lieber etwas mehr Zeit.
- Nachbearbeitung: Nach dem Entfernen aller Kunstnägel massieren Sie Ihre Nägel mit einer pflegenden Nagelhautcreme ein.
Methode 2: Mit Nagelkleber-Entferner
Spezielle Nagelkleber-Entferner beschleunigen den Prozess:
- Entferner auftragen: Tragen Sie den Entferner gemäß Packungsbeilage auf die Ränder und unter die Nägel auf.
- Einwirkzeit: Lassen Sie den Entferner die empfohlene Zeit einwirken (meist 5 bis 10 Minuten).
- Vorsichtig abheben: Versuchen Sie dann, die Nägel sanft abzuziehen. Der Kleber sollte deutlich schwächer sein.
- Bei Bedarf wiederholen: Falls einzelne Nägel noch fest sitzen, wiederholen Sie den Prozess für diese Nägel.
Was Sie vermeiden sollten:
- Nicht reißen oder kratzen: Das ist der schnellste Weg zu Schäden an Ihren natürlichen Nägeln.
- Keine scharfen Gegenstände: Benutzen Sie nicht mit Gewalt Messer, Scheren oder Metallwerkzeuge, um die Nägel abzuhebeln.
- Nicht zu heiß: Sehr heißes Wasser kann die Haut reizen. Nutzen Sie lauwarmes Wasser.
- Keine Chemikalien Overload: Zu viel Entferner kann die Haut und die Nagelhaut reizen.
Fazit: Künstliche Nägel – der einfache Weg zu wunderschönen Nägeln
Künstliche Nägel sind längst kein Nischenthema mehr, sondern ein fester Bestandteil moderner Beauty-Routinen. Ob Sie sich für klassische Nagelspitzen, trendige Press-On Sets oder die angesagten Soft Gel Press-Ons entscheiden – mit der richtigen Vorbereitung, dem passenden Kleber und etwas Übung erzielen Sie beeindruckende Ergebnisse ganz bequem zu Hause. Und das zu einem Bruchteil der Kosten eines Nagelstudio-Besuchs.
Das Wichtigste dabei: Nehmen Sie sich Zeit für die Vorbereitung, wählen Sie die richtige Größe und vergessen Sie nicht, Ihre natürlichen Nägel zwischendurch zu pflegen und zu regenerieren. Denn gesunde Nägel sind die beste Grundlage für jeden Look – ganz gleich, wie aufwendig er ist.
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FAQ: Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um künstliche Nägel
Welche Arten von künstlichen Nägeln gibt es?
Welche Arten von künstlichen Nägeln gibt es?
Es gibt vier gängige Arten: Nagelspitzen zum Aufkleben, vorgefertigte Press-On Sets, Gel-Nägel und Acrylnägel. Während Press-On Nägel und Nagelspitzen ideal für das Selbermachen zu Hause sind, werden Gel- und Acrylnägel in der Regel im Nagelstudio aufgetragen.
Wie lange halten künstliche Nägel?
Wie lange halten künstliche Nägel?
Press-On Nägel und Nagelspitzen halten bei sorgfältiger Vorbereitung und schonender Pflege etwa zwei bis vier Wochen. Gel- und Acrylnägel können mit regelmäßigen Nachbesserungen im Studio bis zu acht Wochen halten.
Wie klebe ich Nägel richtig auf?
Wie klebe ich Nägel richtig auf?
Der wichtigste Schritt ist die gründliche Vorbereitung der natürlichen Nägel: feilen, reinigen und desinfizieren. Anschließend wählen Sie die passende Größe, tragen einen kleinen Tropfen Nagelkleber auf und drücken die Spitze 15 bis 20 Sekunden gleichmäßig fest. In den ersten 24 Stunden sollten Sie Wasserkontakt möglichst vermeiden.
Wie entferne ich künstliche Nägel, ohne meine natürlichen Nägel zu beschädigen?
Wie entferne ich künstliche Nägel, ohne meine natürlichen Nägel zu beschädigen?
Die schonendste Methode ist das Einweichen der Fingerspitzen in warmem Wasser mit etwas Öl für 10 bis 15 Minuten. Danach lassen sich die Nägel vorsichtig mit einem Holzstäbchen ablösen. Alternativ hilft ein spezieller Nagelkleber-Entferner. Niemals die Nägel abzupfen oder abreißen.
Welche häufigen Fehler sollte ich beim Aufkleben vermeiden?
Welche häufigen Fehler sollte ich beim Aufkleben vermeiden?
Die häufigsten Fehler sind eine unzureichende Vorbereitung der natürlichen Nägel, zu viel Kleber, falsche Größenauswahl und zu frühe Belastung der Nägel nach dem Aufkleben. Außerdem sollten Sie die Nägel spätestens nach vier Wochen entfernen und Ihren natürlichen Nägeln eine Pause gönnen.






